AGV aligned with an automatic wireless charging station

Industrie · Anwendung

AGV- & AMR-Wireless-Charging

Halten Sie autonome Flotten in Bewegung — mit kontaktlosem Opportunity Charging: keine Stecker, keine Kontakte, kein manuelles Eingreifen, keine Ausfallzeiten.

Schlüsselfertige Systeme

Wählen Sie Ihre Leistungsklasse

25+

Belieferte Länder

2019

Gegründet

1.5kW–6kW

Industrieller Leistungsbereich

Industrielle Einsätze

Kontaktlose Stromversorgungssysteme im Einsatz bei führenden Automatisierungs-, Robotik- und Logistikunternehmen

KUKAGeek+MIRLEInnoluxChina PostSF Express

Warum Flotten kabellos laden

Laden an geplanten Stopps

Nutzen Sie Lade-, Entlade- oder Parkzeiten, wenn Route, Verweildauer und zulässiger Batteriestrom dies unterstützen.

Keine Steckkontakte

Kontaktlose Energieübertragung entfernt Ladestifte und Bürsten, die gereinigt, geprüft und ersetzt werden müssen.

Modellspezifische Ausrichtung

Die veröffentlichte Positionstoleranz reicht je nach System und Achsversatz von 20mm bis ±40mm.

Flotten- und BMS-Integration

CAN oder RS485 unterstützt die Koordination, wenn Nachrichten, Verriegelungen und Fehlerverhalten im Projekt definiert werden.

Systemvergleich

Drei Leistungsklassen. Unterschiedliche elektrische und mechanische Abmessungen.

Die folgenden Werte stammen aus den aktuellen Produktdaten. “Max”- und “optimal”-Bedingungen sind wichtig; nutzen Sie die verlinkten Datenblätter und bestätigen Sie die endgültige Konfiguration vor dem Kauf.

SpezifikationLC180-A30LS300-A60LC600-A100
Kontinuierliche Ladeleistungmax. 1,5kWmax. 3kWmax. 6kW
Ladespannung18–60V42–58VBis 60V
Ladestrommax. 30Amax. 60Amax. 100A
Ladeabstand10–30mm; 20mm optimal20–45mm; 40mm optimal20–40mm optimaler Bereich
Positionstoleranz±20mm X/Y±40mm auf einer Achse; ±25mm auf beiden Achsen±30mm
SchnittstelleCAN / RS485CAN / RS485CAN / RS485
SchutzklasseSpulen IP65; RX IP54; TX IP20Spulen IP65; RX IP54; TX IP20TX-Einheit IP20; TX-Spule IP67; RX-Einheit IP20
Gelistete ZertifizierungenUL 1564 (cTÜVus), CSA C22.2 No. 107.2-01, FCC Part 15, CE (RED), RoHS, REACHUL 1564 (cTÜVus), CSA C22.2 No. 107.2-01, FCC Part 15/18, CE (RED), REACHLVD, RED (im Datenblatt aufgeführt)

Zum Vergleich aller Systeme horizontal wischen.

Bei ONEPOINTECH

Industrielles Wireless Charging in der Praxis

Sehen Sie die Montage der Systeme und eine automatische Stapler-Ladeinstallation.

Sehen Sie die Montage der Systeme und eine automatische Stapler-Ladeinstallation.

Funktionsweise

So funktioniert industrielles Wireless Charging.

  • Senderpad — im Boden oder an der Seite

    Ein flaches Pad wird an einem wiederholbaren Halt bündig im Boden oder an einer Seitenwand montiert und ist gegen Staub und Wasser abgedichtet.

  • Empfänger am Fahrzeug — an der Unterseite oder an der Seite

    Eine Spule wird an der Unterseite oder an der Seitenfläche des Fahrzeugs montiert und mit dem bordeigenen Ladegerät und BMS verbunden.

  • Luftspalt + Ausrichtung

    Die Energieübertragung erfolgt über den Luftspalt, wenn das Fahrzeug innerhalb des angegebenen Abstands- und Toleranzfensters parkt.

Opportunity-Charging-Ablauf

Verwandeln Sie vorhandene Halte in kontrollierte Ladevorgänge.

  1. 1

    Anfahrt

    Die Flottensteuerung leitet das Fahrzeug zu einer definierten Ladeposition.

  2. 2

    Bestätigen

    Fahrzeugposition, Batteriezustand und Ladegerät-Bereitschaft werden geprüft.

  3. 3

    Laden

    Das System überträgt Energie innerhalb des validierten Abstands- und Ausrichtungsfensters.

  4. 4

    Freigabe

    Das Laden stoppt gemäß der vereinbarten BMS- und Flottensteuerungslogik.

Enthält die Route genügend Ladezeit?

Kabelloses Laden macht die manuelle Verbindung überflüssig, aber die Energiebilanz muss dennoch stimmen. Schätzen Sie den Energieverbrauch pro Route und die verfügbare Zeit an wiederholbaren Halten ab, bevor Sie die Systemleistung auswählen.

Akku-Grenzen

Spannung, Chemie, Kapazität und zulässiger Ladestrom.

Arbeitszyklus

Energie pro Route, Haltedauer, Häufigkeit und Betriebsstunden.

Ladegeometrie

Spulenabstand, Montagefläche, Annäherung und Parkvariation.

Standortbedingungen

Eingangsleistung, Temperatur, Umgebungseinflüsse, Zugang und Zulassungsmarkt.

Erforderliche Leistung abschätzen

Ladestrategie

Kabelloses Laden gegenüber Kontaktladen bei FTS

AuslegungsfaktorKabellosKontaktbasiert
SchnittstelleGekapselte Sende- und EmpfangsspulenOffene Stifte, Platten oder Bürsten
WartungKeine Steckkontakte zu reinigen oder zu ersetzenVerschleiß und Verschmutzung erfordern Prüfung
AutomatisierungAutomatischer Start an validierten StoppsAbhängig von zuverlässigem physischem Kontakt
AbwägungHöhere Integration und definiertes SpulenfensterEinfacher Start, aber verschleißende Schnittstelle

Anwendungseignung

Wo eine automatisierte Ladeschnittstelle helfen kann.

Ordnen Sie die Anwendung einer Leistungsklasse zu und bestätigen Sie dann das Fits-System anhand von Spannung, Strom und Ladegeometrie.

1.5–3kW

FTS und AMR

Platzieren Sie die Ladung an wiederholbaren Halten wie Warteschlangen, Arbeitszellen oder Parkpositionen.

3–6kW

Unbemannte Gabelstapler

Bewerten Sie das Laden mit höherer Leistung anhand von Routenpausen, Batteriestromgrenzen und Montageraum.

1.5kW

Mobile Roboter

Stimmen Sie die Ausrichtung des Empfängers (hinten, seitlich, bodenseitig) mit Andocken und Navigation ab.

1.5–6kW

Automatisierte Anlagen

Verwenden Sie abgedichtete kontaktlose Schnittstellen, wo freiliegende Ladekontakte unerwünscht sind.

Flottenplanung

Drei Ladestrategien

01

Opportunity Charging

Kurze Ladephasen an natürlichen Prozessstopps.

02

Geplantes Stationsladen

Fahrzeuge laden nach Ladezustand oder Zeitplan.

03

Hybridbetrieb

Häufige Nachladungen werden mit längeren Ladephasen kombiniert.

Mechanik + Elektrik + Steuerung

Integration bedeutet mehr als zwei Spulen zu montieren

Integration bedeutet mehr als zwei Spulen zu montieren
Fahrzeug, Batterie, Steuerung und Positionierung müssen gemeinsam validiert werden.

Mechanische Integration

Ausrichtung, Spalt, Toleranzkette und Stoßschutz festlegen.

Elektrische Integration

Spannung, Strom, Ladeprofil, Isolation und Thermik abstimmen.

Steuerungsintegration

CAN/RS485, Verriegelungen, Alarme und Fehlerverhalten definieren.

Von der Spezifikation zum Rollout

Bereitstellung in sechs Schritten

  1. 1

    Route messen

    Energie, Halte und Verweilzeiten erfassen.

  2. 2

    Batterie definieren

    Chemie, Spannung, Kapazität und Stromgrenze dokumentieren.

  3. 3

    Leistung und Position wählen

    Energiebilanz und Bauraum abgleichen.

  4. 4

    Toleranzkette aufbauen

    Navigation, Boden, Last und Montage zusammenführen.

  5. 5

    Ein Fahrzeug pilotieren

    Laden, Ausrichtung, Temperatur und Fehler testen.

  6. 6

    Überwacht skalieren

    Energie, verpasste Ladungen, Alarme und Batterie überwachen.

Wirtschaftlichkeit

Gesamtbetriebskosten bewerten

Vergleichen Sie Hardware, Installation, Batterie, Wartung, Ausfallzeit und Flottenverfügbarkeit.

Inbetriebnahmenachweis

Betriebsfenster validieren

Prüfen Sie Spalt, Versatz, Winkel, Last und Temperatur am seriennahen Fahrzeug.

FAQ

Fragen, die Ingenieure vor der Bewertung stellen.

Direkte Antworten zu Systempassung, Opportunity Charging, Ausrichtung, Kommunikation und Zertifizierungsstatus.

Welches System sollte ich zuerst bewerten?

Beginnen Sie mit Akkuspannung, maximal zulässigem Ladestrom und der verfügbaren Zeit an jedem Ladestopp. Das 1,5kW-System deckt 18–60V ab, das 3kW-System ist für 42–58V-Lithiumplattformen ausgelegt und das 6kW-System liefert bei 220V AC Eingang bis zu 60V und 100A. Mechanischer Abstand, Ausrichtung, Umgebung und Kommunikation müssen ebenfalls geprüft werden.

Kann kabelloses Laden Opportunity Charging unterstützen?

Ja. Ein Sender kann an Positionen platziert werden, an denen ein Fahrzeug bereits anhält, wodurch kurze Ladevorgänge während des normalen Fahrbetriebs möglich sind. Ob diese Ladevorgänge genügend Energie liefern, hängt von der Routenzeit, der Batteriekapazität, den Ladezustandsgrenzen und der Systemleistung ab. Nutzen Sie den Rechner für eine erste Schätzung und validieren Sie den Arbeitszyklus anschließend mit Ihrem Engineering-Team.

Wie genau muss das Fahrzeug parken?

Die angegebene Positionstoleranz hängt vom Modell und der Prüfbedingung ab: Das LC180-A30 gibt ±20mm in X/Y an, das LS300-A60 ±40mm auf einer Achse oder ±25mm auf beiden Achsen und das LC600-A100 ±30mm. Das endgültige Montagedesign sollte am tatsächlichen Fahrzeug und Navigationssystem getestet werden.

Wie kommuniziert das Ladegerät mit dem Fahrzeug oder der Batterie?

Die Systemreihe führt CAN- und RS485-Schnittstellen auf. Der konkrete Nachrichtensatz, die Steuerungsverantwortlichkeiten und das BMS-Verhalten sollten während der Integration vereinbart werden. Das Laden sollte erst freigegeben werden, wenn die elektrischen, thermischen, mechanischen und kommunikationstechnischen Prüfungen bestanden sind.

Sind alle drei Systeme auf die gleiche Weise zertifiziert?

Nein. Der Zertifizierungsstatus unterscheidet sich je nach Modell. Der LC180-A30 besitzt die cTÜVus-Zertifizierung nach UL 1564:2024 und CAN/CSA-C22.2 No. 107.2-01 für Nordamerika, ein CE-Konformitätszertifikat nach der Radio Equipment Directive 2014/53/EU, FCC Part 15 Subpart C-Zulassungen für seine 2.4 GHz-Controller sowie RoHS-, REACH- und TSCA-Erklärungen. Der LS300-A60 besitzt die cTÜVus-Zertifizierung nach UL 1564:2024 und CAN/CSA-C22.2 No. 107.2-01, ein CE-Konformitätszertifikat nach der Radio Equipment Directive sowie eine Zertifizierung nach FCC Part 15 Subpart B und Part 18; sein Datenblatt weist REACH aus. Das Lieferantendatenblatt des LC600-A100 führt die LVD- und RED-Richtlinien mit harmonisierten EN-Normen auf, es wurde jedoch keine EU-Konformitätserklärung dafür ausgestellt, daher wird keine CE-Kennzeichnung beansprucht. Es ist ein Gerät der Klasse A, das nicht für den Einsatz in Wohnbereichen vorgesehen ist. Bestätigen Sie vor der Bestellung die genaue Konfiguration und die Anforderungen des Zielmarkts.

Kann ich vor einem Flotten-Rollout einen Ladepunkt testen?

Nutzen Sie das Anfrageformular, um ein Bewertungsgespräch zu vereinbaren. Ein sinnvoller Validierungsplan umfasst Ladezeit, Ausrichtung, Temperaturen, Fehlerbehandlung, Kommunikation, Montage und die reale Route, bevor Serienstückzahlen in Betracht gezogen werden.

Engineering-Anfrage

Empfehlung für ein FTS-Wireless-Charging-System anfordern

Teilen Sie Batterie-, Fahrzeug-, Routen- und Ladefensterdaten. Unsere Ingenieure empfehlen ein passendes 1,5kW-, 3kW- oder 6kW-System und benennen offene Integrationspunkte.

Hilfreiche Projektdaten

  • Batteriespannung, Chemie und Stromgrenze
  • Routenenergie oder verfügbare Haltezeit
  • Spulenabstand und Montagerichtung
  • Anzahl Fahrzeuge und Stationen

PDF, DOCX, XLSX, CSV oder ein Bild der Batterie- bzw. Fahrzeugspezifikation.

Mit diesen Angaben dimensionieren wir das Ladesystem und klären Integrationsfragen vor dem Pilotprojekt.